„Homo Oeconomicus“ und seine Folgen:
1951 präsentierte der US Wissenschaftler "Harry Markowitz" die Portfoliotheorie, welche von einem rational handelnden Investor ausgeht, später wurde daraus das Capital Asset Pricing Modell (William F. Sharpe) und das ABT Arbitrage Pricing Modell (Ross/Fama) entwickelt.
Diese 3 theoretischen Ansätze bestimmen bis heute das Verhalten von Banken, Versicherungen und Aufsichtsämter an den Finanzmärkten.
Empirische Studien und die Lebenswirklichkeit zeigen, mit diesen Ansätzen konnte kein Zusatznutzen gegen über den Vergleichsmaßstäben generiert werden.
„Theorie des emotionalen Mehrwertes“
1992 entwickelte der US Psychologe Dr. Daniel Kahneman die prospect theory auf der Grundlage expected utility theory (Muth 1942/61). Sie geht von den wechselnden Erwartungen und einem abnehmenden emotionalen Grenznutzen der Investoren aus. Nicht mehr der rationale Anleger steht im Mittelpunkt, sondern die Angst bzw. die Gier, welche einer Anlageentscheidung zugrunde liegen.
Das Forschungsgebiet des "Behavioral Finance" war geboren. Nach 10 Jahren Forschung bekam Dr. Kahneman 2002 den "Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften".
Nur wenige Professionals in Europa haben die Erkenntisse daraus bisher in effektive Handelssysteme oder Risikomanagementsysteme umgesetzt.
Die HJB Consulting begann 1992 mit der Erforschung der "Bubble" und "Crash" und bietet seit Anfang 2000 ein erfolgreiches , risikoadjustierendes Instrumentarium zur Steuerung von Kapital- und Risiko-positionen für Unternehmen und Finanzinvestoren an, z.B. eine erfolgreiche Strategie im Overlay-Risikomanagement für Positionen in Fremwährungen z.B. USD/DEM (bis 2002) bzw. USD/EUR (ab 2002) auf Basis von DTG .